Bandbio
Es war einmal ein Mensch, der den Drang verspürte, seiner musikalischen Kreativität Ausdruck zu verleihen. Sein Name war Cedric. Er Griff nach seiner Klampfe und begann zu spielen. Bald wurde es ihm langweilig so ganz alleine und er suchte sich drei Freunde die mit ihm gemeinsam musizieren wollten. Dies waren David an den Trommeln, Jörn als Sänger und Lorenz am Bass.
Eine Band war geboren und es wurde Licht in der arg gebeutelten Basler Punk-Szene, denn die vier Kerle verschrieben sich dem geradlinigen Punkrock und fingen frohgemut an zu proben. Ein Keller war schnell gefunden, da das Schulhaus in welchem die vier damals gemeinsam zur Schule gingen einen Proberaum zur Verfügung stellte. Nach einer anfänglichen Euphorie stiegen die Erwartungen an die eigene Musik allmählich und man beschloss dem Jörn eine Gitarre umzuhängen, damit die Musik mit der zweiten Gitarre auch ordentlich Aersche treten konnte.
Nun musste ein Name her, was sich als sehr schwierig erwies. Dabei mangelte es nicht an kreativen Vorschlägen, sondern eher daran sich auf etwas festlegen zu müssen. Schliesslich einigte man sich auf den Namen „Silent Quickness“, was ungefähr die leise Schnelligkeit bedeutet. Unter diesem Namen wurde das erste Demo-Tape der Band auf einem Kassettenrecorder aufgenommen, der sicher so alt war wie alle vier Bandmitglieder zusammen. Entsprechend war die Qualität-- und der Bandcontest für den man sich bewerben wollte, lehnte „Silent Quickness“ prompt ab. Eine erste Niederlage, doch bestärkte sie die vier Protagonisten an ihrem Konzept festzuhalten und den steinigen Weg zu Ehre und Ruhm fortzusetzen…
Mittlerweile war der Drang nach Unabhängigkeit so gross, dass man aus dem stinkenden Keller in einem stinkenden Schulhaus auszog, um sein Glück in neuer Atmosphäre an einem neuen Ort zu versuchen. Dieser befand sich in den Katakomben des Jugendzentrums „Landauer“ in Riehen, wo die Band auch heute noch zu Hause ist. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der herrschenden Klasse der Jugendarbeiter im Landi, konnte der vorgeworfene Konsum von Illegalem eingedämmt werden und das Augenmerk wurde auf die Musik gerichtet.
Unter dem neuen Namen „Kopfnuss“ schritt man nun auf zu weiteren Taten. Am 7. August 2004 erblickte „Kopfnuss“ zum ersten Mal das Licht der Bühne. Von da an konnte es nur noch aufwärts gehen. Es folgten verschiedene Konzerte wie z.B. in autonomen Kulturzentren „ Himmelclub“ in Seewen, SZ,oder "Kuzeb" in Bremgarten, AG, dem Sommercasino Basel, und zuletzt im Hirscheneck. Irgendwann im 2006 wurde es auch Zeit für einen eigenen Tonträger. Im Studio des Sommercasinos fand man eine (einigermassen preiswerte) Möglichkeit, 7 eigene Songs einzuspielen. Mit dem Demotape "Las Piratas" wurde man aber nie so richtig zufrieden, so dass man auf Neuigkeiten gespannt sein darf. Trotzdem ist es eigentlich höchst verwunderlich, wenn nicht schon frech, dass diese Formation nicht bereits die Charts mit ihren „Gassenhauern“ gestürmt hat…
In diesem Sinne
Viva Punkrock!